Foto: Wyrwa, Burckhardt

 

 

Das Hannover-E-Bike ist nur knapp 23,5 Kilogramm schwer und im Rahmen von „Hannover bewegt sich“ mit einem Nachlass von 500 Euro für 2.999 Euro zu haben. Vorbestellungen sind telefonisch unter (05 11) 69 17 71 oder per Mail an info@fahrrad-burckhardt.de möglich.

Frau Flasbarth, Sie haben anlässlich der Initiative „Hannover bewegt sich“ ein Hannover-E-Bike aufgelegt. Wie kamen Sie darauf?

Meike Flasbarth: Wir leben in Hannover und atmen natürlich tagtäglich unsere Stadtluft. Deshalb lieben und fahren wir Räder. Da jedoch meiner Meinung nach nicht dem klassischen Fahrrad, sondern dem E-Bike, auch Pedelec genannt, die Zukunft gehört, haben wir uns entschlossen, ein eigenes Hannover-E-Bike aufzulegen.

Warum ist es Ihnen persönlich bzw. Ihrem Unternehmen wichtig, einen aktiven Beitrag zur Mobilitätswende in Hannover zu leisten?

Meike Flasbarth: Weil wir uns alle zukünftig klimaneutral bewegen wollen. Wir als Firma Burckhardt- Das Rad & Pedalec-Haus haben uns gefragt, was wir tun können, um klimaneutrale Mobilität zu unterstützen und uns deshalb dazu entschlossen, ein eigenes E-Bike zu entwickeln. Das Rad hat einen Wert von 3.500 Euro. Unser Beitrag ist ein 500 Euro-Nachlass, sodass wir das Rad im Rahmen von „Hannover bewegt sich“ für 2.999 Euro anbieten. Wichtig war uns neben dem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis aber vor allem eine hohe Qualität und die tolle Ausstattung.

Warum ist aus Ihrer Sicht ein Umstieg vom Auto zum E-Rad nicht nur aufgrund der günstigeren CO2-Bilanz sinnvoll, sondern auch im Alltag gut machbar?

Meike Flasbarth: Im Auto vergeuden wir viel Zeit, weil wir im Stau stehen oder einen Parkplatz suchen. Auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen geht stets Lebenszeit verloren. Sinnvoller ist es, ein Fahrrad oder E-Bike zu nutzen. Dabei sollte der Sinn dafür geschärft werden, dass es sich – wenn es entsprechend komfortabel ausgestattet ist – hervorragend als alleiniges Fortbewegungsmittel eignet. Das schont die Umwelt, unterstützt die Gesundheit durch mehr Bewegung – und am Ende ist man mit einem E-Bike oder mit einem Pedelec in Hannover fast immer schneller und bequemer am Ziel als mit einem Pkw.

Das Rad wird in einer deutschen Manufaktur gebaut. Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Hersteller Hartje?

Meike Flasbarth: Wir haben den Markt durchrecherchiert und unseren technischen Favoriten anhand der optimalen Qualität ausgesucht. Einer der Hauptgründe dieser Entscheidung ist, dass das Hannover Pedelec mit knapp 23,5 Kilogramm mit das leichteste E-Bike mit dieser Ausstattung am Markt ist. Danach haben wir den Hersteller, die Firma Hartje ausgewählt. Das Unternehmen ist Europas größter Teile- und Fahrradlieferant. Das Hannover-E-Bike wird nun in Hoya im Landkreis Nienburg/Weser per Hand gefertigt.

Woran würde man ein Hannover-E-Bike auf der Straße spontan als solches erkennen?

Meike Flasbarth: Das Modell ist schon allein durch seine filigrane Optik ein Highlight. Es trägt zudem einen eigenen Schriftzug „Hannover Pedelec“. Diese Sonderedition wird in der Farbe Granadaschiefer angeboten.

Aufladen kann man das Hannover-E-Bike an einer normalen Steckdose?

Meike Flasbarth: Aufgeladen wird der Akku – ähnlich wie ein Handy – an einer herkömmlichen Steckdose. Entweder direkt am Pedelec oder der Akku wird mit in die Wohnung genommen.

Lässt es sich in Hannover aus Ihrer Sicht gut radeln?

Meike Flasbarth: Ich finde, dass kaum eine Stadt so perfekt für den Fahrradverkehr gebaut ist wie Hannover. Es gibt kaum Steigungen und alle Stadtteile sind binnen weniger Minuten erreichbar. Vom Stadtkern aus sind die Strecken auch ins Grüne kurz. Hannover hat das Potenzial, sich rasend schnell zur Deutschlands Fahrradstadt Nummer eins zu entwickeln.

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